Interactive Brokers: Whatsapp Group mit 20 Geschädigten und über 13 Millionen $ Nachschusspflicht

Wir sind insgesamt 20 Gschädigte mit einer Nachschussplicht von über 13 Millionen USD.
Wir sind in einer Whatsapp-Group vertretten.
Die Idee:
1-) uns erstmals „Global“ zu sammeln und Informationen auszutauschen
2-) in den Medien Druck zu machen
3-) ggf gemeinsam einen Kompromiss bei IB auszuhandeln
4-) ggf rechtlich Druck zu machen
Bei interesse bitte PM an takeoff06@googlemail.com
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We are 20 people affected with a sum of more than 13 Million USD.
We have opened a Whatsapp-Group.
Our Idea:
1-) First to reconcile also on a global level as many persons as possible and to share information
2-) to try to make as much pressure possible via the medias
3-) to be discussed as an option: to try to make a compromise with IB as a group
4-) to be discussed as an option: eventually to take legal actions against IB as a group
If interested to join PM to takeoff06@googlemail.com

4 Gedanken zu „Interactive Brokers: Whatsapp Group mit 20 Geschädigten und über 13 Millionen $ Nachschusspflicht“

  1. Hallo

    Mich hat es auch getroffen. Ich stehe mit rund 400kCHF in der Kreide.

    Im Moment sieht es so aus, als würde noch niemand die Situation richtig fassen können, bzw. wird das wohl hinter verschlossenen Türen heiss diskutiert.

    Laut Medienberichten sind mehrere Broker in Bedrängnis gekommen.

    Viele haben sich, entweder weil sie sich vertraglich zu wenig abgesichert haben, oder eben weil sie in einem solchen Fall Verantwortung übernehmen wollen, dafür entschieden, die Kunden zu entschädigen.

    Ich würde mir wünschen, dass hier Interactive Brokers ein wenig Menschlichkeit zeigt und uns Geschädigten auf welche Art auch immer entgegen kommt.

    Es darf doch nicht sein, dass durch eine solch unvorhergesehene Situation 600 Leute quasi auf die Strasse geworfen werden. (Die 120 Millionen durch ~200k pro Person) Hier muss IB etwas tun!

    Für solche Fälle müsste es doch Rückstellungen geben.

    Wann wurden Deine Positionen Liquidiert? Bei mir war es Freitag Abend. Interessanterweise direkt nach meinem Anruf beim Kundendienst als ich mitteilte, dass ich nicht zahlen kann. War das bei Dir auch so?

    Als erstes habe ich mich bei einem Anwalt über die Möglichkeiten Informiert. Dort steht nach seiner Analyse der Vertragsdokumente eine Antwort noch aus.

    Dann habe ich mich bei der örtlichen Schuldenberatung angemeldet, um zu wissen, was bei einer Betreibung auf mich zu kommt.

    Ich bin, so wie es aussieht die nächsten 8 Jahre bankrott.

    Bist Du auch in der Schweiz ansässig?

    Es freut mich auf jeden Fall, dass ich einen Leidgenossen gefunden habe. Hast Du schon Neuigkeiten oder andere betroffene gefunden?

    Gruss

  2. Hallo,

    mir geht es ähnlich, mein IB Konto ist durch die Aufhebung des EUR/CHF Mindestkurses in das Minus nahe dem sechsstelligen Bereich gerutscht. Heute Abend, eine Woche später habe ich einen Anruf von IB aus den USA bekommen. Folgende Fragen:
    – haben Sie ihr Konto bereits ausgeglichen?
    – sind Sie zur Zeit angestellt?
    – was haben Sie an Guthaben, bzw. könnten Sie überweisen?
    – was könnten Sie pro Monat zahlen?

    Man schien dort mit einer Rückzahlung über die nächsten Jahre durchaus zufrieden zu sein, auf der anderen Seite war aber das Bedürfnis zu erkennen, das Telefonat kurzfristig zu beenden und keine konkreten Aussagen zu machen.

    Ich habe Kooperationsbereitschaft erkennen lassen, aber ich mache keinen Deal am Telefon mit unklaren Bedingungen.

    Man hat mir ein Statement per Mail zugesagt. Bin mal gespannt was kommt. Hat sonst schon jemand etwas gehört?

    Gruss

  3. Hallo,

    Bei mir ist es der gleiche Fall: nach Verlust von 200k Eigenkapital nun mit hohem 6-stelligen Betrag im Minus. Auch ich habe am Telefon über Beträge geredet, die ich pro Monat (oder pro Jahr) zurückzahlen könnte.

    Vielleicht sollte man hier aber eher defensiv auftreten und nur von Summen sprechen, die man auch wirklich für längere Zeit tragen kann. Im US-Insolvenzrecht sind m.E. rund 25% des frei verfügbaren Einkommens gängig. Auch sollte das Ganze nach drei bis (max.) fünf Jahren beendet sein. Der Rest ist dann der Verlust für IB. Denn wie schon gesagt wurde – eigentlich sollte das eingezahlte Eigenkapital als Sicherheit für den Broker genügen.

    Ich habe nach einem Anruf in der letzten Woche nun aber auch nichts mehr gehört. Wohne auch in der Schweiz. Bin gespannt wie es weitergeht.

    Grüsse

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